Ich liebe es Wörter zu kreieren, denn oft sind existierende einfach nicht ausreichend, um das zu beschreiben, was man ausdrücken möchte.
Vor Kurzem wurde uns dieser Artikel zugetragen:
Der Startup Zoo – Warum es mehr gibt als nur Einhörner
Was es nicht alles für Begriffe gibt.
Es ist doch immer wieder verwunderlich, welche Begriffe in welchen Kontexten verwendet wird. Braucht es solche Profile wirklich?
Es scheint so: die Investoren brauchen Pferde, Kühe und Zebras. Und die so gesuchten Unicorns, die Wesen aus dem Märchenbereich.
Ist das nicht schon das Hinweisschild, dass es diese gar nicht gibt?
Gefunden haben wir kürzlich eine weitere Gattung für den Startup Zoo. Wie genau diese definiert sind, ist nicht klar.
Vielleicht sind sie auch gar nicht definiert. Denn wie ein Startup sich entwickelt und entwickeln will ist individuell unterschiedlich. Es gibt kein Rezept und kein vorgegebenes Profil, dass einfach so funktioniert. Ein Illusion, die uns die Startup Welt gern verkauft. Der Erfolg entsteht daraus, den Weg zu gehen. Oder auch nicht. Es gibt keine Garantien.
Wir dürfen vorstellen
Der Narwhal
Der Narwal ist ein faszinierender, mittelgroßer arktischer Wal, der für seinen außergewöhnlichen, spiralförmigen Stoßzahn bekannt ist. Narwale (Monodon monoceros) sind mittelgroße Zahnwale, die zur Familie der Monodontidae gehören, wie die Belugas. Ausgewachsene Narwale sind in der Regel 4 bis 5 Meter lang.
Sie sind sehr sozial und leben in Gruppen, sogenannten „Pods“, die von kleinen Familien bis hin zu Ansammlungen von Hunderten in den Sommermonaten reichen. Sie tauchen bemerkenswert tief – Forscher haben Tauchgänge von über 1.500 Metern dokumentiert – und können bis zu 25 Minuten unter Wasser bleiben.
Der legendäre Stoßzahn
Der „Zahn“ des Narwals ist eigentlich ein linker Eckzahn, der durch den Oberkiefer wächst und sich spiralförmig durch die Lippen nach außen windet.
Trotz seines Aussehens ist der Stoßzahn hohl und mit Nervenenden durchzogen, was ihn extrem empfindlich gegenüber Veränderungen in der Umgebung macht.
Wissenschaftler glauben, dass der Stoßzahn in erster Linie als Sinnesorgan dient, das Wassertemperatur, Druck, Salzgehalt und möglicherweise Signale von Beutetieren wahrnehmen kann.
Die Europäer des Mittelalters glaubten, Narwal-Stoßzähne seien Einhornhörner, und verkauften sie als exotische Schätze, die mehr wert waren als Gold. 🙂
Womit sich unser Kreis geschlossen hat.
Einhörner gibt es nicht, Narwale jedoch schon.
Wir werden uns mit dem Thema weiter beschäftigen.
Fortsetzung folgt!